Sehr ertragreich. Guter Geschmack.

 

Fruchtfarbe bei der Reife: dunkelgrün - rot

Anzucht Fensterbank Januar bis Ende Februar

Gewächshaus Anfang März bis Anfang Mai

Pflanzung im Freiland ab Anfang Mai

Ernte im Juli - August

 

Eine Portion = 10 Samen

 

Paprika zählt zu den besonders wärmeliebenden Gemüsepflanzen, vergleichbar mit Auberginen oder Melonen. Große Ernten sind nur an sehr warmen Standorten, bei uns oftmals nur unter Glas im Gewächshaus zu erwarten. Zur Kultur wird ein heller, jedoch vor direktem Sonneneinfall schattierter Platz empfohlen. Starke Sonne kann unter Glas zu Blattverbrennungen führen. Im Freiland genießen Paprikapflanzen hingegen die Sonne. Als Substrat eignet sich ein durchlässiger nahrhafter Boden mit ausreichend Feuchtigkeit und einem mittelhohen Nährstoffgehalt. Leichte Sandböden werden durch Einmischen von Humus oder Kompost verbessert. Für die Topfkultur kann auf gewöhnliche Gemüseerde zurückgegriffen werden.

 

Bei etwa 25°C erfolgt die Keimung innerhalb weniger Wochen. Sobald die Keimblätter voll ausgeprägt sind, werden die kleinen Paprikasämlinge in kleine Töpfe vereinzelt und zu Jungpflanzen herangezogen. Papptöpfe bieten sich für die Weiterkultur an, denn sie werden bei der späteren Pflanzung miteingesetzt.

Wenn im Mai die letzte Frostgefahr gebannt ist, können die vorgezogenen Paprikapflanzen ins Freiland ausgepflanzt werden. Ein früherer Zeitpunkt ist nicht zu empfehlen, denn Wärmemangel setzt den verwöhnten Pflanzen zu. Gepflanzt wird ins vorbereitete Beet, dessen Boden gelockert und zusätzlich Hornspäne oder Biodünger eingearbeitet wurden. Erfahrene Gärtner setzen bei der Paprikakultur im Freiland Mulchfolie ein, die den Boden zusätzlich erwärmt, die Feuchtigkeit und auflaufende Unkräuter zurückhält. Vorsorglich wird bereits nach der Pflanzung ein Stab an die Paprikapflanze eingesetzt, um sie später anbinden und stützen zu können.

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